In grossen Massen strömten die Zuhörerinnen und Zuhörer ins Reberhaus Bolligen. Kein Zweifel, die Musikgesellschaft Habstetten wartete auch beim diesjährigen Jahreskonzert wieder mit einem attraktiven Programm auf.

Zum Auftakt musizierte traditionell die Band der Jungbläser, die eigentlich gar nicht mehr Jungbläser heissen. Da die Ausbildung in der Musikschule nicht nur junge, sondern auch etwas ältere SchülerInnen ansprechen soll, heisst die Band von nun an Small Band. Zugleich konnten sie dem Publikum neben einem neuen Logo auch neue T-Shirs präsentieren, mit welchen sie im Jahr 2005 auftreten werden.

   
Nachdem die Small Band mit grossem Applaus verabschiedet wurden, betrat bald darauf die MG Habstetten unter der Leitung von Rolf Freiburghaus die Bühne. 'Under the banner of peace' bildete den Auftakt zu einem ersten Konzertteil, in dem vorallem die beiden Kompositionen 'To a new dawn' sowie der 'Kaiser Walzer' im Mittelpunkt standen. Zwei Stücke, die das Publikum absolut zu begeistern wussten. In 'To a new dawn' wurde vom Komponist Philip Sparke die Herausforderungen beschrieben, die mit dem Jahreswechsel 1999/2000 im neuen Jahrhundert zu bestehen sind. Eine Herausforderung war dieses Stück auch für die Musikantinnen und Musikanten, die sie jedoch mit Bravour meisterten!
   
   
Im 'Kaiser Walzer' wurde besonders das Holzregister gefordert, welches gekonnt mit den weltberühmten Melodien von Johann Strauss jr. das Publikum
verzauberte und dafür grossen Applaus ernten durfte.

Nach der Pause bot die MG Habstetten eine bunte Mischung aus fetzigen Unterhaltungsstücken sowie bekannten Filmmelodien. Dabei fanden die rasanten Klarinettenläufe im 12th Street Rag genauso grossen Anklang wie die heissen Rhythmen des Perkussions-registers in Samba Time.
   

Ebenso im zweiten Konzertteil konnte Heinz Beutler für 30 Jahre aktives Musizieren geehrt werden. Die MG Habstetten freut sich, ihn am Musiktag in Bätterkinden auf der Bühne sehen zu dürfen und gratuliert ihm herzlich zu diesem Jubiläum!

Für das Publikum viel zu schnell ging ein schöner Konzertabend zu Ende. Zum Glück wurden auch dieses Jahr in der Festwirtschaft feine Hammenteller serviert und die Tanzmusik spielte bis tief in die Morgenstunden. Und wer immer noch nicht genug hatte, für den gab es danach in der Kellerbar immer noch feine Drinks. Und dies selbstverständlich auch für solche, die noch mit dem Auto unterwegs waren.

   

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